Die einzelnen BDSM Rollen unterscheiden können
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BDSM Fetisch Wiki
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vor 1 Jahr
Ob dominant oder devot, beide Rollen haben ihren Reiz.
Das hat sich zum Glück alles geändert. Bei BDSM Spielen darf jeder natürlich jeden quälen. Beide Partner können für einen Höhepunkt sorgen, falls alle Beteiligten überhaupt einen Höhepunkt erlauben!
Dom oder Domina: Dominieren, Foltern, Bestrafen
Die Person, die die dominante Rolle einnimmt, wird im BDSM grundsätzlich Dom genannt, wenn sie männlich ist, Frauen sind Dominas. Viele nennen die Domina auch FemDom, was natürlich im deutschen Sprachsatz nicht zu finden ist. FemDom ist die Abkürzung für ’Female dom’, also weiblicher Dom.
Die dominante Rolle nehmen gerne Menschen ein, die Lust oder sexuelle Befriedigung darin finden, über eine andere Person zu bestimmen: totale Macht über deren Bewegungsfreiheit, Redefreiheit, Schmerzempfinden oder auch die Kontrolle bzw. Erlaubnis darüber, einen Orgasmus haben zu dürfen. Der Dom hält die Zügel fest in der Hand und reitet auf dem Sub in Richtung eigenem Höhepunkt.
Sub oder Sklave: Unterwerfen, foltern lassen, sich ausliefern
Die devote Person in der unterwürfigen Rolle wird als Sub oder auch Sklave bezeichnet. Diese Rolle passt perfekt, wenn man gerne die Kontrolle abgibt und sich am Kontrollverlust aufgeilen kann. Wenn es prickelt, wenn die Hände gefesselt werden und man auch gerne die Befriedigung bei der anderen Person spürt, die die totale Macht ausübt. Diese BDSM Rolle macht nicht nur wegen den Facetten des Lustschmerzes Spaß, sondern auch, weil man sich im wahrsten Sinne völlig hingibt. Darin liegt eine enorme Steigerung der Erregung und somit für alles Weitere, was man spürt und erlebt.
Aber natürlich machen auch sexuelle Rollenspiele und ein gelegentliches Tauschen der Rollen viel Spaß. Auch der Lerneffekt ist nicht zu verachten: Was man selbst erlebt hat, kann man perfektionieren und erlebt alles beim Geben oder Nehmen in der nächsten BDSM-Session noch intensiver.
Switcher – dominant und devot
BDSM Switcher wechslen gerne zwischen der dominanten und der devoten Rolle und genießen das Austeilen ebenso wie das Einstecken. Manche switchen von Session zu Session, andere während einer Session.
BDSM Regeln und Tipps für Anfänger
Vielleicht pulsiert es bei Dir schon und Du willst gleich loslegen, doch wir spannen dich gerne noch auf die Folter: Bevor wir Dir die beliebtesten BDSM Praktiken zeigen, kommt die wichtige Sicherheitsüberprüfung.
Bei jder BDSM-Session sollten klare Regeln gelten
Denn: Nichts ist schlimmer als ein verpatzter erster Versuch, ein traumatisches Erlebnis oder sogar eine Form von Schmerz, die gefährlich statt geil war. Für klare BDSM-Regeln solltest Du diese fünf Begriffe und BDSM Abkürzungen unbedingt auswendig kennen – und dir unter Androhung von Peitschenhieben auf den Schwanz oder die Votze regelmäßig abfragen:
Sicheres Wort – so bleibt ihr sicher
Startet niemals, ohne vorher ein Sicherheitswort, festgelegt zu haben. Dieses Wort stellt einen bedingungslosen Abbruch sicher, wenn es einer Person zu viel, zu hart oder zu schmerzhaft wird.
Tipp 1: Wählt unbedingt ein Wort, das sich klar abgrenzt und ungewöhnlich ist: Denn Stop, Nein oder ’Aua’ sagt ihr während einer BDSM-Session öfter, ohne wirklich einen Abbruch zu wollen. Das Wort ’Linsensuppe’ hat nichts mit BDSM zu tun!
Tipp 2: Am Anfang, wenn ihr euch noch nicht so gut einschätzen könnt oder übermotiviert seid, solltet ihr deshalb auch nicht den Mund verschließen oder euch knebeln usw. – das Sprechen muss möglich bleiben!
SSC – ’Sicher, vernünftig, einvernehmlich’
Mit SSC hat die BDSM Gemeinschaft die drei Grundregeln für ’Foltersex’, Fesselspiele und andere, härtere Erotikarten gebündelt. Es bedeutet in englich: ’Safe, Sane, Consensual’. Mit diesem Grundprinzip sollen Gefahren, Verletzungen und/oder Handlungen gegen den Willen von Beteiligten vermieden werden.
Tipp 1: Doms und Dominas sollten bei aller Lust am Bestrafen und bei aller Erregung genug Empathie und Vernunft aufweisen, nicht zu weit zu gehen.
Tipp 2: Dieses Prinzip gilt auch für alle Subs und Sklaven: Bitte schaltet nicht vor lauter Geilheit ganz das Gehirn aus und bringt eure Doms nicht dazu, zu weit zu gehen.
Kink – alles, nur nicht Vanilla
Mit dem internationalen Wort ’Kink’ werden spezielle Vorlieben und bevorzugte BDSM Praktiken bezeichnet. ’Was ist dein Kink?’ lautet häufig der erste Satz, den man mit BDSM Kontakten wechselt. In English heißt dass ’What’s your kink?’.
Kinkster wollen sich bewußt von normalen Sexpraktiken abheben, die sie Vanilla oder Vanilla-Sex bezeichnen. Kinky-Sex ist anders - eben versauter Sex!
RACK – ’Risikobewusster, einvernehmlicher Kink’
Dieses internationale Prinzip, in engl. Risk-accepted consensual kink genannt, ist eine Sichtweise und ein Grundprinzip, das besagt, dass man zum Zweck der intensivsten und verrücktesten sexuellen Erlebnisse auch Risiken (blutiger Rücken vom Peitschen, wunde Nippel, blaue Flecken) eingehen kann, aber unbedingt alle Beteiligten sich darüber klar sein müssen.
Tipp 1: Für Dominas, Doms und BDSM-Clubs im Ausland oder solche, die euch unbekannt sind, solltet ihr euch unbedingt vorab erkundigen, wie (hart) praktiziert wird.
Tipp 2: Auch bei One-Night-Stands mit fremden Personen oder flüchtigen Urlaubsbekanntschaften solltet ihr erst die Ausrüstung auspacken, wenn ihr euch über eure Vorstellung und Vorlieben einig seid.